Dosierung bei Niereninsuffizienz
Droperidol
 
Q0 * 0.99 [1,2]
HWZ ** 2.2 h [1,2]
Aktive Metaboliten Bekannte Metaboliten inaktiv [2].
UAW an der Niere und Harnwegen Häufig nicht bekannt: Störungen der Nierenfunktion [2].
UAW bei niereninsuffizienten Patienten Ein erhöhtes Risiko ist nicht bekannt [2].
Studien bei Niereninsuffizienz Die Pharmakokinetik bei Patienten mit Niereninsuffizienz wurde bisher nicht untersucht.
Renale Kontraindikation Keine angegeben [2].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich.
Indikation "Vorbeugung und Behandlung von postoperativer Übelkeit und Erbrechen"
- Normale Nierenfunktion: 0,625 - 1,25 mg intravenös
- Laut Hersteller sollte bei Niereninsuffizienz 0,625 mg Droperidol gegeben werden.
 
Referenzen
  1. Haefeli WE. Pharmakokinetische/Toxikologische Daten. In: von Planta M, Herausgeber. Memorix, Innere Medizin. 4. Auflage. Chapman&Hall; 1996: S. 447-78.
  2. Fachinformation Xomolix 2,5 mg/ml Injektionslösung, Stand Februar 2018
 
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Letzte Aktualisierung: 02.05.2019