Dosierung bei Niereninsuffizienz
Isavuconazol
 
Q0 * 0.99 bezogen auf Isavuconazol [1,2].
HWZ ** 110 h bezogen auf Isavuconazol [1].
Aktive Metaboliten Isavuconazoniumsulfat ist ein Prodrug, das schnell in die aktive Substanz Isavuconazol umgewandelt wird. Die bekannten Metaboliten von Isavuconazol sind inaktiv [1].
UAW an der Niere und Harnwegen Häufig:Niereninsuffzienz [1], gelegentlich: akutes Nierenversagen [1].
Dabei ist offen, ob Isavuconazol tatsächlich Nierenfunktionsstörungen verursacht oder ob die angegebenen UAW durch die Grunderkrankung selbst verursacht sind.
UAW bei niereninsuffizienten Patienten Ein erhöhtes Risiko ist nicht beschrieben [1].
Studien bei Niereninsuffizienz Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung wurden im Vergleich zu Probanden mit normaler Nierenfunktion keine klinisch relevanten Veränderungen der pharmakokinetischen Parameter beobachtet [1].
Isavuconazol ist nicht durch Hämodialyse eliminierbar [1].
Renale Kontraindikation Keine angegeben [1].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich.
 
Referenzen
  1. Fachinformation CRESEMBA, Stand Oktober 2015
  2. Schmitt-Hoffmann A, Roos B, Heep M, Schleimer M, Weidekamm E, Brown T, Roehrle M, Beglinger C. Single-ascending-dose pharmacokinetics and safety of the novel broad-spectrum antifungal triazole BAL4815 after intravenous infusions (50, 100, and 200 milligrams) and oral administrations (100, 200, and 400 milligrams) of its prodrug, BAL8557, in healthy volunteers. Antimicrob Agents Chemother 2006;50:279-85.
 
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Letzte Aktualisierung: 23.03.2016