Dosierung bei Niereninsuffizienz
Netupitant
 
Q0 * > 0.9 [1-3]
HWZ ** 88 h bei Krebspatienten [1]
Aktive Metaboliten Es sind aktive Metaboliten bekannt (M1, M2, M3) [1,2].
UAW an der Niere und Harnwegen Gelegentlich: Kreatinin erhöht [1].
Dabei ist offen, ob Netupitant tatsächlich Nierenfunktionsstörungen verursacht oder ob die angegebenen UAW durch die Grunderkrankung selbst verursacht sind.
UAW bei niereninsuffizienten Patienten Ein erhöhtes Risiko ist nicht bekannt [1].
Studien bei Niereninsuffizienz Es existieren keine speziellen Studien zur Untersuchung von Netupitant bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion [1,3].
Auf Grund der hohen Plasmaproteinbindung von Netupitant (>99 %) ist eine klinisch relevante Elimination durch Hämodialyse nicht zu erwarten.
Renale Kontraindikation Keine angegeben [1].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich.
Bei Hämodialysepatienten sollte Netupitant nicht angewendet werden.
 
Referenzen
  1. Fachinformation AkynzeoŽ 300 mg/0,5 mg Hartkapseln, Stand Juni 2015
  2. Spinelli T, Calcagnile S, Giuliano C, Rossi G, Lanzarotti C, Mair S, Stevens L, Nisbet I. Netupitant PET imaging and ADME studies in humans. J Clin Pharmacol 2014;54:97-108.
  3. FDA Highlights of prescribing information
 
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Letzte Aktualisierung: 08.12.2015