Dosierung bei Niereninsuffizienz
Buprenorphin
 
Q0 * 1.0 [1].
HWZ ** 3 h [1].
Aktive Metaboliten Norbuprenorphin [1].
UAW an der Niere und Harnwegen Gelegentlich Harnverhalt, Miktionsstörungen [1].
Studien bei Niereninsuffizienz Bei Patienten mit Niereninsuffizienz war die Pharmakokinetik von Buprenorphin unverändert. Norbuprenorphin kann evtl. akkumulieren [2-4].
Renale Kontraindikation Keine angegeben [1].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Da der Q0-Wert von Buprenorphin hoch ist, ist keine Dosisanpassung bei eingeschränkter Nierenfunktion notwendig.
Bei hochgradiger Niereninsuffizienz ist besonders engmaschig auf mögliche Nebenwirkungen zu achten.
 
Referenzen
  1. Fachinformation Temgesic®, Stand Juli 2010
  2. Hand CW, Sear JW, Uppington J, Ball MJ, McQuay HJ, Moore RA. Buprenorphine disposition in patients with renal impairment: single and continuous dosing, with special reference to metabolites. Br J Anaesth. 1990;64:276-82.
  3. Filitz J, Griessinger N, Sittl R, Likar R, Schüttler J, Koppert W. Effects of intermittent hemodialysis on buprenorphine and norbuprenorphine plasma concentrations in chronic pain patients treated with transdermal buprenorphine. Eur J Pain. 2006;10:743-8.
  4. Davison SN. The prevalence and management of chronic pain in end-stage renal disease. J Palliat Med. 2007;10:1277-87.
 
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Letzte Aktualisierung: 23.03.2011