Dosierung bei Niereninsuffizienz
Repaglinid
 
Q0 * 1 [1,2]
HWZ ** 1 h [1,2]
Aktive Metaboliten Bekannte Metaboliten inaktiv [1].
UAW an der Niere und Harnwegen Bisher keine bekannt [1,2].
UAW bei niereninsuffizienten Patienten Ein erhöhtes Risiko ist nicht bekannt [1,2].
Studien bei Niereninsuffizienz Bei Patienten mit hochgradiger Niereninsuffizienz (GFR 5-29ml/min) war die AUC im Mittel auf 130% erhöht [3]. Bei Patienten mit einer GFR zwischen 20 - 40 ml/min war die Halbwertszeit von 1,5 Stunden auf 3,6 Stunden verlängert [4].
Repaglinid ist nicht in relevantem Umfang dialysierbar [5].
Renale Kontraindikation Keine angegeben [1,2].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Bei Patienten mit leicht- bis mittelgradiger Niereninsuffizienz (GFR >30 ml/min) ist keine Dosisanpassung erforderlich.
Bei GFR < 30 ml/min: mit 0,5 mg beginnen, vorsichtige Dosissteigerung.
 
Referenzen
  1. FDA Druglabel Repaglinide
  2. Fachinformation NovoNormŽ 2 mg Tabletten, Stand April 2012
  3. Marbury TC, Ruckle JL, Hatorp V, Andersen MP, Nielsen KK, Huang WC, Strange P. Pharmacokinetics of repaglinide in subjects with renal impairment. Clin Pharmacol Ther 2000;67:7-15.
  4. Schumacher S, Abbasi I, Weise D, Hatorp V, Sattler K, Sieber J, Hasslacher C. Single- and multiple-dose pharmacokinetics of repaglinide in patients with type 2 diabetes and renal impairment. Eur J Clin Pharmacol 2001;57:147-52.
  5. Hatorp V. Clinical pharmacokinetics and pharmacodynamics of repaglinide. Clin Pharmacokinet 2002;41:471-83.
 
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Letzte Aktualisierung: 17.10.2014