Dosierung bei Niereninsuffizienz
Ipilimumab (CHO-Zellen)
 
Q0 * Hoch [1,3]
HWZ ** 15.4 d [1,3]
Aktive Metaboliten Keine Metaboliten bekannt [1,3].
UAW an der Niere und Harnwegen Gelegentlich kann es zu Nierenversagen, Glomerulonephritis und Nierentubulusazidose kommen [1,3].
UAW bei niereninsuffizienten Patienten Nicht beschrieben [1,3].
Studien bei Niereninsuffizienz Es existieren keine kontrollierten Studien mit Ipilimumab in Patienten mit Niereninsuffizienz. In einer populationskinetischen Analyse wurden keine klinisch relevanten Unterschiede bei Patienten mit Niereninsuffizienz gefunden [3].
Antikörper werden üblicherweise über Proteolyse abgebaut. Aufgrund des hohen Molekulargewichts von Ipilimumab (CHO-Zellen) (148kDa) ist keine relevante glomeruläre Filtration zu erwarten, so dass bei niereninsuffizienten Patienten keine Änderung der Pharmakokinetik zu erwarten ist [2].
Renale Kontraindikation Keine angegeben [1,3].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich [3].
 
Referenzen
  1. Fachinformation YERVOY® 5 mg/ml Konz. z. Herstellung e. Inf.-Lsg. 10ml, Stand Oktober 2013
  2. Czock D, Keller F, Seidling HM. Pharmacokinetic predictions for patients with renal impairment: focus on peptides and protein drugs. Br J Clin Pharmacol 2012;74:66-74.
  3. Drug-label der FDA zu Yervoy, Stand der Information Dezember 2013.
 
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Letzte Aktualisierung: 04.08.2014