Dosierung bei Niereninsuffizienz
Pertuzumab
 
Q0 * Hoch [1,2]
HWZ ** 18 d [1,2]
Aktive Metaboliten Keine Metaboliten bekannt [1].
UAW an der Niere und Harnwegen Keine bekannt [1,2].
UAW bei niereninsuffizienten Patienten Ein erhöhtes Risiko ist nicht bekannt [1,2].
Studien bei Niereninsuffizienz Antikörper werden üblicherweise über Proteolyse abgebaut [3]. Aufgrund des hohen Molekulargewichts von Pertuzumab (148 kDa) ist keine relevante glomeruläre Filtration zu erwarten, so dass bei niereninsuffizienten Patienten keine Änderung der Pharmakokinetik zu erwarten ist [1-3].
In einer populationspharmakokinetischen Analyse zeigten sich keine pharmakokinetischen Änderungen bei leicht- bis mittelgradiger Niereninsuffizienz [1].
Renale Kontraindikation Keine angegeben [1,2].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich.
 
Referenzen
  1. Fachinformation Perjeta® 420 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung, Stand September 2013
  2. EMA/17250/2013 Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) Assessment report Perjeta International non-proprietary name: PERTUZUMAB Procedure No. EMEA/H/C/002547/0000
  3. Czock D, Keller F, Seidling HM. Pharmacokinetic predictions for patients with renal impairment: focus on peptides and protein drugs. Br J Clin Pharmacol 2012;74:66-74.
 
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Letzte Aktualisierung: 04.08.2014