Dosierung bei Niereninsuffizienz
Vemurafenib
 
Q0 * Hoch [1]
HWZ ** 51.6 h [1]
Aktive Metaboliten Nicht beschrieben [1].
UAW an der Niere und Harnwegen Nicht beschrieben [1].
UAW bei niereninsuffizienten Patienten Nicht beschrieben [1].
Studien bei Niereninsuffizienz In einer populations-pharmakokinetischen Analyse hatte eine leicht- bis mittelgradige Niereninsuffizienz keinen Einfluss auf die Vemurafenib-Clearance. Die Pharmakokinetik bei Patienten mit hochgradiger Niereninsuffizienz wurde bisher nicht untersucht [1].
Renale Kontraindikation Keine angegeben [1].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Da der Q0-Wert von Vemurafenib hoch ist, ist keine Dosisanpassung bei eingeschränkter Nierenfunktion notwendig. Bei vielen Arzneimitteln mit hohem Q0-Wert entstehen renal eliminierte Metaboliten, deren Aktivität nicht immer bekannt ist. Entsprechend ist bei schweren Einschränkungen der Nierenfunktion grundsätzlich Vorsicht geboten.
 
Referenzen
  1. Fachinformation Zelboraf, Stand Februar 2012
 
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Letzte Aktualisierung: 30.11.2012