Dosierung bei Niereninsuffizienz
Fluvastatin
 
Q0 * 0.94 [1]
HWZ ** 2.3 h [1]
Aktive Metaboliten Es sind aktive Metabolite bekannt, die jedoch nicht im Blut zirkulieren [1].
UAW an der Niere und Harnwegen Keine bekannt [4,5].
UAW bei niereninsuffizienten Patienten Niereninsuffizienz gilt bei Statinen generell als Risikofaktor für Rhabdomyolyse [1]. In klinischen Studien zeigte sich jedoch kein entsprechendes RIsiko [4,5].
Studien bei Niereninsuffizienz Bei Hämodialysepatienten lag die Fluvastatin-Exposition im üblichen Bereich. Fluvastatin ist nicht dialysierbar [2,3].
Renale Kontraindikation Keine angegeben [1].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich.
 
Referenzen
  1. Fachinformation Locol, Stand Juli 2012
  2. Appel-Dingemanse S, Smith T, Merz M. Pharmacokinetics of fluvastatin in subjects with renal impairment and nephrotic syndrome. J Clin Pharmacol 2002;42:312-8.
  3. Ichimaru N, Takahara S, Moriyama T, Kondo M, Nonomura N, Tanaka T, Wang JD, Imai E, Okuyama A, Kondo Y. Pharmacokinetics and lipid-lowering effect of fluvastatin in hypercholesterolaemic patients on maintenance haemodialysis. J Int Med Res 2004;32:45-52.
  4. Yasuda G, Kuji T, Hasegawa K, Ogawa N, Shimura G, Ando D, Umemura S. Safety and efficacy of fluvastatin in hyperlipidemic patients with chronic renal disease. Ren Fail 2004;26:411-8.
  5. Samuelsson O, Attman PO, Knight-Gibson C, Mulec H, Weiss L, Alaupovic P. Fluvastatin improves lipid abnormalities in patients with moderate to advanced chronic renal insufficiency. Am J Kidney Dis 2002;39:67-75.
 
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Letzte Aktualisierung: 20.12.2013