Dosierung bei Niereninsuffizienz
Denosumab
 
Q0 * Hoch [1-3].
HWZ ** 26 d [1,2].
Aktive Metaboliten Keine bekannt [1].
UAW an der Niere und Harnwegen Nicht beschrieben [1].
UAW bei niereninsuffizienten Patienten Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) oder bei dialysepflichtigen Patienten besteht ein höheres Risiko, eine Hypokalzämie zu entwickeln [1].
Studien bei Niereninsuffizienz Antikörper werden üblicherweise über Proteolyse abgebaut [4]. Aufgrund des hohen Molekulargewichts von Denosumab (ca. 146 kDa) ist keine relevante glomeruläre Filtration zu erwarten, so dass bei niereninsuffizienten Patienten keine Änderung der Pharmakokinetik zu erwarten ist [1].
Renale Kontraindikation Keine angegeben [1].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich.
Monitoring: Calcium-Plasmaspiegel (bei GFR <30 ml/min).
 
Referenzen
  1. Fachinformation Prolia, Stand Mai 2010
  2. Yonemori K, Fujiwara Y, Minami H, Kitagawa K, Fujii H, Arai T, Sohn W, Ohkura M, Ohtsu T. Phase 1 trial of denosumab safety, pharmacokinetics, and pharmacodynamics in Japanese women with breast cancer-related bone metastases. Cancer Sci 2008;99:1237-42.
  3. Lewiecki EM. Denosumab update. Curr Opin Rheumatol 2009;21:369-73.
  4. Tang L, Persky AM, Hochhaus G, Meibohm B. Pharmacokinetic aspects of biotechnology products. J Pharm Sci 2004;93:2184-204.
 
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Letzte Aktualisierung: 24.12.2011