Dosierung bei Niereninsuffizienz
Silodosin
 
Q0 * unbekannt
HWZ ** 11 h [1].
Aktive Metaboliten Silodosin-Glucuronid (KMD3213G), HWZ 24 h.
Dieser Metabolit erreicht ungefähr viermal so hohe Plasmakonzentrationen wie Silodosin.
UAW an der Niere und Harnwegen Bisher keine bekannt [1].
UAW bei niereninsuffizienten Patienten Nicht beschrieben [1].
Studien bei Niereninsuffizienz Bei schwerer Nierenfunktionsstörung war die AUC 3,7-fach erhöht. Auch die Exposition gegenüber den Hauptmetaboliten war erhöht [1].
Renale Kontraindikation Keine angegeben [1].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Bei mittelschwerer Niereninsuffizienz (GFR 30-50 ml/min) sollte die Anfangsdosis von 8 auf 4 mg reduziert werden.
Bei hochgradiger Niereninsuffizienz (GFR <30 ml/min) sollte Silodosin nicht gegeben werden.
 
Referenzen
  1. Fachinformation Urorec, Stand Januar 2010
 
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Letzte Aktualisierung: 20.12.2013