Dosierung bei Niereninsuffizienz
Ambrisentan
 
Q0 * unbekannt [1,2].
HWZ ** 15 h
Aktive Metaboliten 4-Hydroxymethyl-Ambrisentan (65-mal schwächere Bindungsaffinität für den Endothelin-Rezeptor) [1].
UAW an der Niere und Harnwegen Nicht beschrieben [1,2].
UAW bei niereninsuffizienten Patienten Nicht beschrieben [1,2].
Studien bei Niereninsuffizienz In einer Populationsanalyse wurde ein Zusammenhang zwischen Kreatinin-Clearance und Ambrisentan-Clearance nach oraler Gabe gefunden. Bei Patienten mit mäßig eingeschränkter Nierenfunktion war die Clearance nach oraler Gabe 20 bis 40% niedriger. Untersuchungen an Patienten mit hochgradiger Niereninsuffizienz liegen nicht vor [1].
Renale Kontraindikation Keine angegeben [1,2].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich. Eine Dosissteigerung von 5 auf 10 mg sollte aber nur erfolgen, wenn die niedrigere Dosis gut vertragen wurde [1].
Bei Patienten mit hochgradiger Niereninsuffizienz (GFR <30 ml/min) sollte eine erniedrigte initiale Dosis erwogen werden.
 
Referenzen
  1. Fachinformation Volibris, Stand März 2010
  2. Croxtall JD, Keam SJ. Ambrisentan. Drugs 2008;68:2195-204.
 
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Letzte Aktualisierung: 23.03.2011