Dosierung bei Niereninsuffizienz
Mesna
 
Q0 * etwa 0.70 [1].
HWZ ** 2.2 h [2,3].
Allgemeines Aufgrund der komplexen Kinetik aus Disulfidbildung und teilweiser Rückumwandlung zur wirksamen Muttersubstanz, kann keine endgültige Aussage für niereninsuffiziente Patienten getroffen werden.
Aktive Metaboliten Der Mesna-Disulfid Metabolit kann nach glomerulärer Filtration in die wirksame Thioverbindung zurückmetabolisiert werden.
UAW an der Niere und Harnwegen Keine bekannt.
UAW bei niereninsuffizienten Patienten Nicht beschrieben.
Studien bei Niereninsuffizienz Nicht beschrieben.
Renale Kontraindikation Keine bekannt.
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich.
 
Referenzen
  1. Fachinformation Uromitexan, Stand November 2009
  2. El-Yazigi A, Ernst P, al-Rawithi S, Legayada E, Raines DA. Pharmacokinetics of mesna and dimesna after simultaneous intravenous bolus and infusion administration in patients undergoing bone marrow transplantation. J Clin Pharmacol 1997;37:618-24.
  3. Smith PF, Booker BM, Creaven P, Perez R, Pendyala L. Pharmacokinetics and pharmacodynamics of mesna-mediated plasma cysteine depletion. J Clin Pharmacol 2003;43:1324-8.
 
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Letzte Aktualisierung: 23.03.2011