Dosierung bei Niereninsuffizienz
Mitotan
 
Q0 * 1.0 [2].
HWZ ** 88 d Mittlere Halbwertszeit. Es werden Werte zwischen 18 und 159 Tagen berichtet [1].
Aktive Metaboliten Mitotan wird vollständig in pharmakologisch aktive Metaboliten (z.B. 2,4-dichlorodiphenyl acetic acid, o,p`'-DDA) verstoffwechselt [1,2].
UAW an der Niere und Harnwegen Nicht beschrieben [1].
UAW bei niereninsuffizienten Patienten Nicht beschrieben [1].
Studien bei Niereninsuffizienz Die Pharmakokinetik bei Patienten mit Niereninsuffizienz wurde bisher nicht untersucht [1].
Renale Kontraindikation Keine angegeben [1].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Da der Q0-Wert von Mitotan hoch ist, sollte bei leichter oder mäßiger Nierenfunktionsstörung keine Dosisanpassung nötig sein. Da es aber keine Erfahrungen mit der Anwendung von Mitotan bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion gibt, sind die Daten nicht ausreichend, um für diese Gruppe spezielle Dosierungsempfehlungen zu geben. Dies betrifft vor allem schwere Nierenfunktionsstörungen (GFR < 30 ml/min).
Der Hersteller empfiehlt die Überwachung der Mitotanspiegel im Plasma [1].
 
Referenzen
  1. Fachinformation Lysodren, Stand März 2007
  2. EPAR Mitotan, Stand 2005.
 
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Letzte Aktualisierung: 23.03.2011