Dosierung bei Niereninsuffizienz
Betaxolol
 
Q0 * 0.8 [1,2]
HWZ ** 18 h [1,2]
Aktive Metaboliten Alpha-hydroxybetaxolol [2].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Topische Anwendung (Augentropfen)
- keine Einschränkungen.
Systemische Anwendung
- Bei Patienten mit leicht- bis mittelgradiger Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance ≥30 ml/min) ist keine Dosisanpassung erforderlich.
- Bei Kreatinin-Clearance <30 ml/min sollte Betaxolol nicht angewendet werden. Wenn bei klinischer Indikationsstellung dennoch eine Behandlung durchgeführt wird: Startdosis auf 5 mg pro Tag reduzieren, Dosissteigerung frühestens nach 14 Tagen, Maximaldosis 20 mg pro Tag.
 
Referenzen
  1. Dettli L. Pharmakokinetische Daten für die Dosisanpassung. In: Grundlagen der Arzneimitteltherapie. Herausgegeben durch die Sektion Klinische Pharmakologie der Schweizerischen Gesellschaft für Pharmakologie und Toxikologie. 14. Auflage. Basel: Documed; 1996. p. 13-21.
  2. Fachinformation Kerlone® 20 mg, Filmtabletten, Stand Juni 2015
 
Alle Angaben richten sich ausschließlich an Ärzte, Zahnärzte und Apotheker und sind anhand der zitierten Quellen erstellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. Für die zu treffende Therapieentscheidung sind außerdem die individuelle Situation des Patienten sowie die jeweils aktuelle Fachinformation des einzusetzenden Arzneimittels zu berücksichtigen. Haftungsansprüche jeglicher Art aus den gemachten Angaben sind ausgeschlossen. Für Hinweise und Anregungen senden Sie uns bitte eine E-Mail. Patientenindividuelle Anfragen können leider nicht beantwortet werden.
 
Alle Rechte vorbehalten. Copyright © 1998 - 2017 Abt. Klinische Pharmakologie & Pharmakoepidemiologie, Universitätsklinikum Heidelberg. Bitte beachten Sie unseren Haftungsausschluss.
Letzte Aktualisierung: 07.01.2016