Dosierung bei Niereninsuffizienz
Tacrolimus
 
Q0 * 0.99 [1,2]
HWZ ** 43 h [1,2]
Aktive Metaboliten Es werden aktive Metaboliten gebildet.
UAW an der Niere und Harnwegen Während einer Tacrolimus-Therapie wurden folgende unerwünschte renale Wirkungen beobachtet:
Häufig: Niereninsuffizienz, Anstieg der Kreatinin- und Harnstoffspiegel im Blut, Oligurie, Nephropathien.
Gelegentlich: Nierenversagen, biopsieverifizierte Nierenschädigungen (z. B. Nekrosen der Tubuli), Hydronephrose.
Selten: Hämaturie, Proteinurie, Albuminurie, Anurie, Tubulopathie, Glomerulitis.
In Einzelfällen: Polyurie, hämolytisch-urämisches Syndrom, Urolithiasis, Hydronephrose, Glomerulopathie, Nephritis.
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich.
Monitoring: Nierenfunktion.
 
Referenzen
  1. Möller A, Iwasaki K, Kawamura A, Teramura Y, Shiraga T, Hata T, Schäfer A, Undre NA. The disposition of 14C-labeled tacrolimus after intravenous and oral administration in healthy human subjects. Drug Metab Dispos 1999;27:633-6.
  2. Fachinformation Prograf 5mg, Stand Mai 2018
 
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Letzte Aktualisierung: 06.12.2018