Dosierung bei Niereninsuffizienz
Sucralfat
 
Q0 * unbekannt Sucralfat wird in nur geringem Umfang aus dem Gastrointestinaltrakt resorbiert [1,2].
HWZ ** unbekannt
Allgemeines Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist mit einer Erhöhung des Plasma-Aluminiumspiegels zu rechnen [1].
Studien bei Niereninsuffizienz Bei dialysepflichtigen Patienten ist besonders mit einer Erhöhung des Plasma-Aluminiumspiegels zu rechnen [1].
Renale Kontraindikation Bei schwerer Einschränkung der Nierenfunktion (Urämie, Dialysepatienten) sollte Sucralfat wegen des Aluminiumanteils nicht eingenommen werden [1].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Die Indikation für eine Anwendung bei Patienten mit Niereninsuffizienz sollte streng und in Dosis und Behandlungsdauer limitiert gestellt werden. Dies gilt insbesondere bei Dialysepatienten.
 
Referenzen
  1. Fachinformation Ulcogant®, Stand April 2005
  2. Giesing DH, Lanman RC, Runser D. Absorption of sucralfate in man. Gastroenterol 1982;82:A1066
 
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Letzte Aktualisierung: 23.03.2011