Dosierung bei Niereninsuffizienz
Salicylsäure
 
Q0 * 0.9 [1-5]
HWZ ** 3 h Salicylsäure unterliegt einer nichtlinearen Kinetik, d.h. die HWZ nimmt mit steigender Dosis zu. Bei Intoxikationen kann die HWZ auf bis zu 20 h oder mehr ansteigen [1-5].
Allgemeines Eine perkutane Absorption ist möglich [5].
Renale Kontraindikation Niereninsuffizienz [5].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Bei GFR <50 ml/min sollte Salicylsäure nicht verwendet werden.
 
Referenzen
  1. Dettli L. Pharmakokinetische Daten für die Dosisanpassung. In: Grundlagen der Arzneimitteltherapie. Herausgegeben durch die Sektion Klinische Pharmakologie der Schweizerischen Gesellschaft für Pharmakologie und Toxikologie. 14. Auflage. Basel: Documed; 1996. p. 13-21.
  2. Haefeli WE, Follath F, Dayer P, Galeazzi RL. Konzentrationsmessung von Medikamenten (Therapeutic Drug Monitoring). In: Grundlagen der Arzneimitteltherapie. Herausgegeben durch die Sektion Klinische Pharmakologie der Schweizerischen Gesellschaft für Pharmakologie und Toxikologie. 14. Auflage. Basel: Documed; 1996. p. 22-30.
  3. Haefeli WE. Pharmakokinetische/Toxikologische Daten. In: von Planta M, Herausgeber. Memorix, Innere Medizin. 4. Auflage. Chapman&Hall; 1996: S. 447-78.
  4. Pharmacokinetic data. In: Goodman & Gilman’s. The Pharmacological Basis of Therapeutics. 9th ed. New York: McGraw-Hill; 1996. Table A-II-1.
  5. Fachinformation Squamasol® Lösung, Stand März 2012
 
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Letzte Aktualisierung: 18.09.2018