Dosierung bei Niereninsuffizienz
Ropinirol
 
Q0 * 0.9 [1]
HWZ ** 6 h [3]
Aktive Metaboliten Bekannte Metaboliten praktisch inaktiv [3].
UAW an der Niere und Harnwegen Keine bekannt [3].
UAW bei niereninsuffizienten Patienten Ein erhöhtes Risiko ist nicht bekannt [3].
Studien bei Niereninsuffizienz In Dialysepatienten war die scheinbare Clearance nach oraler Gabe auf etwa 70% verringert. Die Clearance der Metaboliten SKF-104557 und SKF-89124 war auf 20% bzw. 40% verringert [3].
In Dialysepatienten wurde eine Dosis von 0,25-2 mg pro Tag gut vertragen [2].
Renale Kontraindikation Schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) ohne regelmäßige Hämodialyse-Behandlung [3].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich.
Dialysepatienten: Steigerung der initialen Dosis nach Verträglichkeit und Wirksamkeit. Eine Maximaldosis von 18 mg pro Tag sollte nicht überschritten werden.
 
Referenzen
  1. Requip. In: Arzneimittelkompendium der Schweiz, Documed; 1999.
  2. Pellecchia MT, Vitale C, Sabatini M, Longo K, Amboni M, Bonavita V, Barone P. Ropinirole as a treatment of restless legs syndrome in patients on chronic hemodialysis: an open randomized crossover trial versus levodopa sustained release. Clin Neuropharmacol 2004;27:178-81.
  3. Fachinformation REQUIP, Stand Juni 2013
 
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Letzte Aktualisierung: 16.06.2014