Dosierung bei Niereninsuffizienz
Azelastin
 
Q0 * > 0.7 [1]
HWZ ** 20 h [1]
Aktive Metaboliten Desmethylazelastin (HWZ 50 h) [2]. Die Pharmakokinetik von Desmethylazelastin bei Niereninsuffizienz ist nicht bekannt.
UAW an der Niere und Harnwegen Nicht beschrieben [1].
UAW bei niereninsuffizienten Patienten Nicht beschrieben [1].
Studien bei Niereninsuffizienz Hämodialyse: Nicht beschrieben [1]. Bei einer kleinen Anzahl von Hämodialysepatienten wurde Azelastin ohne schwere Komplikationen vertragen [3].
Renale Kontraindikation Nicht beschrieben [1].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Der Anbieter empfiehlt bei Niereninsuffizienz zunächst mit 2mg Azelastin peroral täglich zu beginnen und eine evtl. Dosissteigerung am klinischen Bild zu orientieren. [1].
 
Referenzen
  1. Fachinformation Allergodil® Filmtabletten, Stand Oktober 2007
  2. Adusumalli VE, Wong KK, Kucharczyk N, Sofia RD. Pharmacokinetics of azelastine and its active metabolite, desmethylazelastine, in guinea pigs. Drug Metab Dispos 1992;20:530-5.
  3. Kanai H, Nagashima A, Hirakata E, Hirakata H, Okuda S, Fujimi S, Fujishima M. The effect of azelastin hydrochloride on pruritus and leukotriene B4 in hemodialysis patients. Life Sci. 1995;57:207-13.
 
Alle Angaben richten sich ausschließlich an Ärzte, Zahnärzte und Apotheker und sind anhand der zitierten Quellen erstellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. Für die zu treffende Therapieentscheidung sind außerdem die individuelle Situation des Patienten sowie die jeweils aktuelle Fachinformation des einzusetzenden Arzneimittels zu berücksichtigen. Haftungsansprüche jeglicher Art aus den gemachten Angaben sind ausgeschlossen. Für Hinweise und Anregungen senden Sie uns bitte eine E-Mail. Patientenindividuelle Anfragen können leider nicht beantwortet werden.
 
Alle Rechte vorbehalten. Copyright © 1998 - 2017 Abt. Klinische Pharmakologie & Pharmakoepidemiologie, Universitätsklinikum Heidelberg. Bitte beachten Sie unseren Haftungsausschluss.
Letzte Aktualisierung: 23.03.2011