Dosierung bei Niereninsuffizienz
Levodopa
 
Q0 * ≥ 0.9 [3,4]
HWZ ** 1.5 h bei peripherer Hemmung der Levodopa-Decarboxylase [1,4]
Aktive Metaboliten Dopamin, HWZ <2 Minuten (in Kombination mit MAO-Hemmern bis zu 1 Stunde) [4,6].
UAW an der Niere und Harnwegen Selten: dunkler Urin [2].
Häufigkeit nicht bekannt: Erhöhung der Harnstoff-Stickstoff-Werte (BUN), Chromaturie [1].
UAW bei niereninsuffizienten Patienten Ein erhöhtes Risiko ist nicht beschrieben [1].
Studien bei Niereninsuffizienz Die Pharmakokinetik bei Patienten mit Niereninsuffizienz wurde bisher nicht untersucht [5].
Renale Kontraindikation Manche Hersteller geben an, dass Levodopa bei schweren Nierenerkrankung nicht gegeben werden sollte [1,2].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich.
Kreatinin-Clearance < 30 ml/min: besonders engmaschige Überwachung.
 
Referenzen
  1. Fachinformation MadoparŪ 250 mg, Tabletten, Stand Oktober 2017
  2. Fachinformation NACOMŪ 250 mg/25 mg Tabletten, Stand Oktober 2017
  3. LeWitt PA. Levodopa therapy for Parkinson's disease: Pharmacokinetics and pharmacodynamics. Mov Disord 2015;30:64-72.
  4. Khor SP, Hsu A. The pharmacokinetics and pharmacodynamics of levodopa in the treatment of Parkinson's disease. Curr Clin Pharmacol 2007;2:234-43.
  5. MADOPARŪ Data Sheet (Date of preparation 5 February 2016)
  6. SmPC - Dopamine 40 mg/ml Sterile Concentrate
 
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Letzte Aktualisierung: 15.02.2019