Dosierung bei Niereninsuffizienz
Furosemid
 
Q0 * 0.3 [1-4]
HWZ ** 1.2 h In der Literatur werden Werte zwischen 0.5 und 2 h aufgeführt. Angegeben ist eine mittlere HWZ [1-4].
UAW an der Niere und Harnwegen Bei Patienten, die unter Furosemid-Therapie eine Hypovolämie entwickeln, oder bei Dehydratation kann die gleichzeitige Gabe von nichtsteroidalen Antiphlogistika ein akutes Nierenversagen auslösen.
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Da Schleifendiuretika aktiv in die Tubuli sezerniert werden müssen, muss die Dosierung bei Niereninsuffizienz erhöht werden. Entsprechend ist die Benutzung des Q0-Wertes zur Berechnung der Dosierung nicht sinnvoll, lässt aber das Ausmass der Akkumulation abschätzen.
 
Referenzen
  1. Dettli L. Pharmakokinetische Daten für die Dosisanpassung. In: Grundlagen der Arzneimitteltherapie. Herausgegeben durch die Sektion Klinische Pharmakologie der Schweizerischen Gesellschaft für Pharmakologie und Toxikologie. 14. Auflage. Basel: Documed; 1996. p. 13-21.
  2. Furosemide. Stand der Information: 3/2003. [monograph on CD-ROM]. Klasco RK, editor. DRUGDEX® System. MICROMEDEX Inc. Greenwood Village, Colorado.
  3. Fachinformation Lasix 40 mg Tabletten, Stand Februar 2001
  4. Taeschner W, Vozeh S. Pharmacokinetic drug data. In: Speight TM, Holford NHG, editors. Avery´s Drug Treatment. 4th ed. adis International; 1997. Appendix A: p. 1629-64.
 
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Letzte Aktualisierung: 23.03.2011