Dosierung bei Niereninsuffizienz
Fluticason
 
Q0 * etwa 1.0 [2]
HWZ ** 2.8 h [1]
Aktive Metaboliten Lokal:
In Abhängigkeit von der Darreichungsform wird die absolute systemische Bioverfügbarkeit auf 12 bis 26 % geschätzt [1].
Systemisch:
Die orale Bioverfügbarkeit von Fluticasonpropionat ist auf Grund geringer Resorption aus dem Gastrointestinaltrakt und eines hohen First-Pass-Metabolismus in der Leber sehr niedrig (unter 1 %) [1]. Die Aktivität des Hauptmetaboliten (ein durch Hydrolyse gebildetes 17-Carboxylsäurederivat von Fluticasonpropionat) ist gering [1,2].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Da der Q0-Wert von Fluticason hoch ist, ist keine Dosisanpassung bei eingeschränkter Nierenfunktion notwendig. Bei vielen Arzneimitteln mit hohem Q0-Wert entstehen renal eliminierte Metaboliten, deren Aktivität nicht immer bekannt ist. Entsprechend ist bei schweren Einschränkungen der Nierenfunktion grundsätzlich Vorsicht geboten.
 
Referenzen
  1. Fachinformation FlutideŽ, Stand August 2007
  2. Dollery C. Therapeutic Drugs. 2nd Ed. Churchill Livingstone: Edinburgh; 1999.
 
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Letzte Aktualisierung: 23.03.2011