Dosierung bei Niereninsuffizienz
Etoricoxib
 
Q0 * 1.0 [1]
HWZ ** 22 h [1]
UAW an der Niere und Harnwegen NSAR können ein akutes Nierenversagen auslösen, wenn die Aufrechterhaltung des renalen Blutflusses von renalen Prostaglandinen abhängt. Risikofaktoren sind insbesondere ein reduziertes effektives Blutvolumen (Herzinsuffizienz, Leberzirrhose, diuretische Therapie), eine chronische Niereninsuffizienz und Komedikation mit Hemmern des Renin-Angiotensin Systems [2].
In seltenen Fällen können NSAR eine interstitielle Nephritis, Nierenpapillennekrose, Glomerulonephritis und/oder ein nephrotisches Syndrom auslösen.
Renale Kontraindikation Kontraindiziert bei Patienten mit Kreatinin-Clearance <30 ml/min [1].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Bei leicht- bis mittelgradig eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung notwendig.
Bei GFR <30 ml/min ist Etoricoxib kontraindiziert.
 
Referenzen
  1. Fachinformation Arcoxia, Stand März 2013
  2. Tripathy S, Dash SC. Etoricoxib-induced life-threatening hyperkalemia and acute kidney dysfunction against the background of telmisartan and a low sodium diet. Int J Emerg Med 2010;3:443-6.
 
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Letzte Aktualisierung: 18.03.2015