Dosierung bei Niereninsuffizienz
Ergotamin
 
Q0 * > 0.9 [1]
HWZ ** 20 h
Aktive Metaboliten Aktivität der Metaboliten unbekannt [1].
UAW an der Niere und Harnwegen Nicht beschrieben [1].
Es gibt Fallberichte über renale Ischämie und Niereninsuffizienz [2,3]
UAW bei niereninsuffizienten Patienten Nicht beschrieben [1].
Renale Kontraindikation Schwere Nierenfunktionsstörungen [1].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Bei Patienten mit leicht- bis mittelgradiger Niereninsuffizienz (GFR >30 ml/min) ist keine Dosisanpassung erforderlich.
Bei GFR <30 ml/min sollte Ergotamin nicht angewendet werden.
 
Referenzen
  1. Fachinformation Ergo-Kranit® Migräne Tbl., Stand September 2013
  2. Lund J. Prolonged renal impairment after chronic ergotamine intoxication. Nephrol Dial Transplant 1992;7:879-80.
  3. Janssen van Doorn K, Van der Niepen P, van Tussenbroeck F, Verbeelen D. Acute tubulo-interstitial nephritis and renal infarction secondary to ergotamine therapy. Nephrol Dial Transplant 2000;15:1877-9.
 
Alle Angaben richten sich ausschließlich an Ärzte, Zahnärzte und Apotheker und sind anhand der zitierten Quellen erstellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. Für die zu treffende Therapieentscheidung sind außerdem die individuelle Situation des Patienten sowie die jeweils aktuelle Fachinformation des einzusetzenden Arzneimittels zu berücksichtigen. Haftungsansprüche jeglicher Art aus den gemachten Angaben sind ausgeschlossen. Für Hinweise und Anregungen senden Sie uns bitte eine E-Mail. Patientenindividuelle Anfragen können leider nicht beantwortet werden.
 
Alle Rechte vorbehalten. Copyright © 1998 - 2017 Abt. Klinische Pharmakologie & Pharmakoepidemiologie, Universitätsklinikum Heidelberg. Bitte beachten Sie unseren Haftungsausschluss.
Letzte Aktualisierung: 18.03.2015