Dosierung bei Niereninsuffizienz
Epinephrin
 
Q0 * > 0.7 [1-3]
HWZ ** 0.2 h Eine initale HWZ von 3 min wird beobachtet [1-3].
UAW an der Niere und Harnwegen Epinephrin kann Oligurie und Anurie verursachen.
Renale Kontraindikation Der Hersteller gibt an, dass Epinephrin Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen nicht gegeben werden darf.
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Da der Q0-Wert von Epinephrin hoch ist, ist keine Dosisanpassung bei eingeschränkter Nierenfunktion notwendig. Bei vielen Arzneimitteln mit hohem Q0-Wert entstehen renal eliminierte Metaboliten, deren Aktivität nicht immer bekannt ist. Entsprechend ist bei schweren Einschränkungen der Nierenfunktion grundsätzlich Vorsicht geboten.
 
Referenzen
  1. Epinephrine. In: Dollery C, editor. Therapeutic drugs. 2nd ed. Edinburgh: Churchill Livingstone; 1999. p. E27-E30.
  2. Epinephrine. Stand der Information: 3/2003. [monograph on CD-ROM]. Klasco RK, editor. DRUGDEX® System. MICROMEDEX Inc. Greenwood Village, Colorado.
  3. Fachinformation Suprarenin Ampullen / Suprarenin Durchstechflasche, Stand Juli 2003
 
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Letzte Aktualisierung: 23.03.2011