Dosierung bei Niereninsuffizienz
Eletriptan
 
Q0 * 0.9 [1-4]
HWZ ** 5 h [1-4]
Aktive Metaboliten Der N-demethylierte Metabolit ist ähnlich aktiv wie die Muttersubstanz, liegt aber nur in geringen Konzentrationen vor.
UAW an der Niere und Harnwegen Der beobachtete vorübergehende Blutdruckabstieg ist bei Niereninsuffizienz ausgeprägter (14-21mmHg).
Renale Kontraindikation Kontraindiziert bei Kreatinin-Clearance < 30ml/min.
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Tageshöchstdosis soll bei Niereninsuffizienz 40mg nicht überschreiten.
Kontraindiziert bei Kreatinin-Clearance < 30ml/min.
 
Referenzen
  1. Fachinformation Relpax®, Stand Dezember 2004
  2. Relpax. Arzneimittelkompendium der Schweiz 2006. Stand April 2004. Verfügbar unter www.documed.ch
  3. Milton KA, Scott NR, Allen MJ, Abel S, Jenkins VC, James GC, Rance DJ, Eve MD. Pharmacokinetics, pharmacodynamics, and safety of the 5-HT(1B/1D) agonist eletriptan following intravenous and oral administration. J Clin Pharmacol 2002;42:528-39.
  4. Shah AK, Harris SC, Greenhalgh C, Morganroth J. The pharmacokinetics and safety of single escalating oral doses of eletriptan. J Clin Pharmacol 2002;42:520-7.
 
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Letzte Aktualisierung: 23.03.2011