Dosierung bei Niereninsuffizienz
Dopexamin
 
Q0 * 0.95 [1-3]
HWZ ** 6 min [1]
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Da der Q0-Wert von Dopexamin hoch ist, ist keine Dosisanpassung bei eingeschränkter Nierenfunktion notwendig. Bei vielen Arzneimitteln mit hohem Q0-Wert entstehen renal eliminierte Metaboliten, deren Aktivität nicht immer bekannt ist. Entsprechend ist bei schweren Einschränkungen der Nierenfunktion grundsätzlich Vorsicht geboten.
 
Referenzen
  1. Fachinformation Dopacard®, Stand Oktober 2006
  2. Fitton A, Benfield P. Dopexamine hydrochloride. A review of its pharmacodynamic and pharmacokinetic properties and therapeutic potential in acute cardiac insufficiency. Drugs 1990;39:308-30.
  3. Neale MG, Baker P, Brown K, Foulds RA, Morris DA. Pharmacokinetics and metabolism of dopexamine in man. Acta Pharmacol Toxicol 1986;59:69 (abstract)
 
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Letzte Aktualisierung: 23.03.2011