Dosierung bei Niereninsuffizienz
Degarelix
 
Q0 * 0.75 [1]
HWZ ** 28 d HWZ nach wiederholter Gabe [1].
Aktive Metaboliten Nicht beschrieben [1].
UAW an der Niere und Harnwegen
Gelegentlich: Pollakisurie, Harndrang, Dysurie, Nykturie, Nierenfunktionsstörung, Inkontinenz [1].
UAW bei niereninsuffizienten Patienten Nicht beschrieben [1].
Studien bei Niereninsuffizienz Bei Patienten mit leicht bis mittelschwer eingeschränkter Nierenfunktion war die Clearance von Degarelix um 23% reduziert. Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung wurden bisher nicht untersucht [1].
Renale Kontraindikation Nicht beschrieben [1].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Eine Dosisanpassung bei Patienten mit leicht bis mittelgradig eingeschränkter Nierenfunktion ist nicht erforderlich.
Für schwere Niereninsuffizienz (GFR < 30 ml/min) liegen bisher keine ausreichenden Daten für eine Empfehlung vor. Kleine Proteine werden oftmals durch renalen Metabolismus eliminiert. In solchen Fällen kann der Einfluss einer Niereninsuffizienz ausgeprägter sein als der auf Recovery im Urin beruhende Q0 Wert erwarten lässt.
 
Referenzen
  1. FIRMAGON® 120 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung. Fachinformation. Stand Juli 2009.
 
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Letzte Aktualisierung: 23.03.2011