Dosierung bei Niereninsuffizienz
Cilostazol
 
Q0 * 1.0 [1,2]
HWZ ** 12 h [1,2]
Aktive Metaboliten Der Dehydro-Metabolit ist ein 4- bis 7-mal wirksamerer Blutplättchenaggregationshemmer als die Ausgangssubstanz und der 4‘-trans-Hydroxy-Metabolit ist ein Fünftel so wirksam. Die Metaboliten werden im Urin ausgeschieden. Cmax und AUC des 4‘-trans-Hydroxy-Metaboliten waren bei Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen (≤ 25 ml/min) um 173% beziehungsweise um 209% höher [1].
UAW an der Niere und Harnwegen Selten treten Nierenversagen und Nierenfunktionsstörungen auf. Nach Markteinführung wurden Hämaturie und erhöhte Miktionsfrequenz beschrieben [1].
Studien bei Niereninsuffizienz Niereninsuffizienz hatte keinen klinisch relevanten Einfluss auf die Wirksamkeit (PDE3-Hemmung) [2].
Renale Kontraindikation Schwere Nierenfunktionsstörungen mit Kreatininclearance ≤ 25 ml/min [1].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Bei Patienten mit einer Kreatininclearance > 25 ml/min ist keine Dosisanpassung erforderlich, ≤ 25 ml/min ist die Anwendung kontraindiziert [1].
 
Referenzen
  1. Fachinformation Pletal, Stand Dezember 2010
  2. Cilostazol Drug Information - Approval Label. US Food and Drug Administration, Center for Drug Evaluation and Research Verfügbar unter: www.fda.gov/cder/news/cilostazol/default.htm. Aufgerufen am 15.02.2007.
 
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Letzte Aktualisierung: 24.01.2012