Dosierung bei Niereninsuffizienz
Ciclesonid
 
Q0 * 0.67 Ciclesonid wird vorwiegend in der Lunge durch Esterasen aktiviert. In der Leber erfolgt via CYP3A4 die Bildung von inaktiven Metaboliten. In der Lunge werden außerdem reversible Konjugate gebildet [1,2].
HWZ ** 3.5 h Nach i.v.-Gabe an Probanden [3].
Allgemeines Da die orale Bioverfügbarkeit des aktiven Metaboliten unter 1 % liegt, hat der verschluckte Anteil des inhalierten Ciclesonid keine Relevanz für die systemische Exposition [1,2].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Bei Nierenfunktionsstörungen ist keine Dosisanpassung erforderlich [1,2].
 
Referenzen
  1. Fachinformation AlvescoŽ, Stand August 2006
  2. Alvesco 80/160 Fachinformation des Arzneimittel-Kompendium der Schweiz. Stand Juli 2006.
  3. Nave R, Bethke TD, van Marle SP, Zech K. Pharmacokinetics of [14C]ciclesonide after oral and intravenous administration to healthy subjects. Clin Pharmacokinet 2004;43:479-86.
 
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Letzte Aktualisierung: 23.03.2011