Dosierung bei Niereninsuffizienz
Celecoxib
 
Q0 * ≥ 0.7 [1-3]
HWZ ** 13 h In der Literatur werden Werte zwischen 11 und 16 h aufgeführt. Angegeben ist eine mittlere HWZ [1-3].
UAW an der Niere und Harnwegen NSAR können ein akutes Nierenversagen auslösen, wenn die Aufrechterhaltung des renalen Blutflusses von renalen Prostaglandinen abhängt. Risikofaktoren sind insbesondere ein reduziertes effektives Blutvolumen (Herzinsuffizienz, Leberzirrhose, diuretische Therapie), eine chronische Niereninsuffizienz und Komedikation mit Hemmern des Renin-Angiotensin Systems.
In seltenen Fällen können NSAR eine interstitielle Nephritis, Nierenpapillennekrose, Glomerulonephritis und/oder ein nephrotisches Syndrom auslösen.
Renale Kontraindikation Kreatinin-Clearance <30 ml/min [1].
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich.
Bei Kreatinin-Clearance <30 ml/min sollte Celecoxib nicht angewendet werden.
 
Referenzen
  1. Fachinformation Celebrex, Stand Januar 2003
  2. Celecoxib. Stand der Information: 9/2002. [monograph on CD-ROM]. Klasco RK, editor. DRUGDEX® System. MICROMEDEX Inc. Greenwood Village, Colorado.
  3. Davies NM, McLachlan AJ, Day RO, Williams KM.. Clinical pharmacokinetics and pharmacodynamics of celecoxib: a selective cyclo-oxygenase-2 inhibitor.. Clin Pharmacokinet 2000;38:225-42.
 
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Letzte Aktualisierung: 23.03.2016