Dosierung bei Niereninsuffizienz
Acetylsalicylsäure
 
Q0 * 1 [1-6]
HWZ ** 0.25 h [1-6]
Aktive Metaboliten Salicylsäure
Q0: Die renale Ausscheidung ist vom pH des Urins abhängig. Bei pH 8 wird etwa 80 % unverändert ausgeschieden, bei pH 4 etwa 10 %.
HWZ: etwa 2 h
Die Substanz unterliegt einer nichtlinearen Kinetik, d.h. die HWZ nimmt mit steigender Dosis zu. Der angegebene Wert bezieht sich auf eine Dosierung von 500 mg.
UAW an der Niere und Harnwegen Acetylsalicylsäure kann Nierenfunktionsstörungen verursachen.
Renale Kontraindikation Der Hersteller empfiehlt, Acetylsalicylsäure bei vorgeschädigter Niere in der Regel nicht oder nur unter ärztlicher Kontrolle anzuwenden.
* Q0 = Extrarenal ausgeschiedener bioverfügbarer Dosisanteil bei normaler Nierenfunktion
** HWZ = Dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion
 
Klinisches Management
Da der Q0-Wert von Acetylsalicylsäure hoch ist, ist keine Dosisanpassung bei eingeschränkter Nierenfunktion notwendig.
 
Referenzen
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  5. Dettli L. Pharmakokinetische Daten für die Dosisanpassung. In: Grundlagen der Arzneimitteltherapie. Herausgegeben durch die Sektion Klinische Pharmakologie der Schweizerischen Gesellschaft für Pharmakologie und Toxikologie. 14. Auflage. Basel: Documed; 1996. p. 13-21.
  6. Taeschner W, Vozeh S. Pharmacokinetic drug data. In: Speight TM, Holford NHG, editors. Avery´s Drug Treatment. 4th ed. adis International; 1997. Appendix A: p. 1629-64.
 
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Letzte Aktualisierung: 17.12.2013